Rogers

„Jetzt geht’s erst richtig los! Jeder von uns ist dazu bereit, alles zu geben. Deshalb haben wir auch absolut nichts zu verlieren“, bringt Gitarrist Nico die Aussage von „Nichts zu verlieren“ auf den Punkt. Seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Flucht nach vorn“ im Mai 2013 ist viel passiert. ROGERS blicken nicht nur zurück auf Shows mit ihren Labelkollegen von Broilers und Slime, sondern auch auf Tourneen mit Sondaschule und The Creepshow sowie zahlreiche Festivals wie das Open Flair, With Full Force oder Mair1. Speziell 2014 war in vielerlei Hinsicht ein einschneidendes Jahr für die Düsseldorfer. „Das letzte Jahr war unglaublich turbulent und voller Höhen, aber auch Tiefen für uns. Vieles hat sich quasi über Nacht verändert. Aber auch in Zeiten rasanten Wandels ist es wichtig, sich nicht vom eigenen Weg abbringen zu lassen und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.“ Mit genau diesem Gefühl begannen sie mit dem Songwriting von „Nichts zu verlieren“. Als der erste Schock über den Ausstieg von Drummer Simon verdaut war und sich ihr neustes Mitglied Dom nahtlos in die Band eingefunden hatte, nahmen sich ROGERS die nötige Zeit für ihr zweites Album. Nachdem sie ab dem Herbst 2014 konzentriert an Demos und einer detaillierten Vorproduktion gearbeitet hatten, kündigte Gitarrist Nico kurz vor Weihnachten seinen Job, um sich während der Studiozeit 110%ig auf die Arbeit an der Band und „Nichts zu verlieren“ zu konzentrieren. Das erlaubte ROGERS den Luxus, mit Plan und extrem gut vorbereitet ins Studio zu gehen, um so entspannt und ohne unnötigen Druck am Album zu arbeiten. „Zu viel Druck führt zu nichts. Natürlich gibt es so etwas wie gesunden Stress, aber durch zu viel Stress werden Songs bzw. ein Album im Endeffekt nicht besser“, resümiert Nico. Ihr neuer Drummer Dom sorgte mit seiner professionellen Art für einen zusätzlichen Ruhepol. „Dom ist einfach ein extrem fitter Musiker, der nun einmal nichts anderes macht und von der Musik lebt. Er hat von Anfang an betont, wie wahnsinnig viel Spaß er mit uns hat und ist sehr schnell in der Band angekommen.“ Für die Aufnahmen des Schlagzeugs hatten ROGERS z.B. eigentlich vier Tage veranschlagt. Nachdem sie sich am ersten Tag mit dem Aufbau die notwendige Zeit genommen hatten, war das Album später am Abend bereits fertig eingetrommelt. Produzent Michael Czernicki schaltet sich ein: „Das war ein wenig so, als hätte jemand ‘play‘ gedrückt. Auf einmal waren die Drums im Kasten.“ Das Album wurde von Februar bis April 2015 in den Rock Or Die Studios und den Stereo Labs Studios in Düsseldorf aufgenommen und produziert. Als Produzent fungierte erneut Michael Czernicki zusammen mit der Band. Michael begleitet die Band bereits seit ihrer ersten Produktion, sowohl im Studio als auch als Livemixer. „Die Idee der ROGERS Familie schließt Micha mit ein. Mit einem festen Team fühlen wir uns am wohlsten.“ Für das Artwork von „Nichts zu verlieren“ arbeiteten sie erneut und wie schon für alle bisherigen Veröffentlichungen mit ihrem Freund Kay Özdemir zusammen, der aus der ROGERS Familie nicht mehr wegzudenken ist. „Von ihm stammt das gesamte grafische Konzept, das ROGERS visuell ausmacht.“ Mit Ausnahme eines Clips kommen auch alle Musikvideos aus dem Hause Özdemir, woran sich in absehbarer Zukunft nichts ändern soll. Das Artwork von sowohl „Nichts zu verlieren“ als auch der Anfang des Jahres erschienenen Single „Steh auf“ entstand indessen zusammen mit der extrem talentierten Yvonne Domava, die für die Illustrationen sorgte. Mit „Nichts zu verlieren“ im Rücken können ROGERS die anstehenden Sommerfestivals und die Tournee mit ihren Labelkollegen von The Bones im Herbst kaum abwarten. „Wir freuen uns generell wahnsinnig darauf, endlich wieder unterwegs zu sein und das zu tun, was wir am liebsten machen: live vor Menschen zu spielen, sie zu berühren, zu inspirieren und uns im Gegenzug von ihnen anstecken zu lassen. Neue Leute kennen zu lernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen ist fantastisch.“

Members
Chri (Guitar & lead-vocals)
Artur (Bass)
Simon (Drums)
Nico (Guitar)

Rogers
Nichts Zu Verlieren
6/29/2015

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